Gut zu Wissen!

Hier gibt es Informationen und die neuesten Erkentnisse

 

Ich freue mich auf Ihre Kommentare im Gästebuch.

Muskelabbau: Das unterschätzte Risiko

 

Wie gut ein Patient nach einer schweren Operation oder Verletzung wieder auf die Beine kommt, hängt ganz entscheidend von seiner körperlichen Fitness und seinen Muskelreserven ab. So verkraften sportliche Senioren größere Eingriffe oder umfangreiche Therapien wie eine Chemotherapie in der Regel besser als deutlich jüngere Untrainierte. Wer eine Woche ans Bett gefesselt ist, verliert 20 bis 25 Prozent seiner Muskelmasse. Und es dauert mindestens sechs Wochen, bis diese bei regelmäßigem Training wieder aufgebaut ist. Mediziner sprechen bei einem Verlust von Muskelmasse und -kraft auch von einer Sarkopenie. Seit Kurzem ist diese eine anerkannte Erkrankung.

 

Muskelmasse nimmt im Alter ab

Ab dem 30. Lebensjahr baut der Mensch bis zu ein Prozent Muskeln pro Jahr ab. Die Muskeln werden nach und nach in Fett umgewandelt. Ohne Sport büßt ein Mensch bis zum 80. Lebensjahr bis zu 40 Prozent seiner Muskelmasse ein. Mit 100 hat sich die Muskelmasse dann um 70 Prozent reduziert. Und das hat Folgen für den gesamten Organismus: Weniger Muskelmasse bedeutet, dass Stoffwechsel und Energieverbrauch heruntergefahren werden. Daraus resultieren ein verringerter Appetit und eine reduzierte Nahrungsaufnahme. Die Folge: Betroffene werden noch schwächer, sie bewegen sich weniger und die Muskelmasse geht noch weiter zurück. Die Gefahr von Stürzen und Knochenbrüchen nimmt zu.

 

23.01.2018 20:15 Uhr
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Herzinfarkt: Ursachen rechtzeitig erkennen

 

Die Assmann-Stiftung hat einen Test entwickelt, mit dem jeder sein Herzinfarktrisiko ermitteln kann. Auch die Deutsche Herzstiftung bietet eine Einschätzung des Herzinfarktrisikos an, die per E-Mail verschickt wird. Das Ergebnis der Online-Tests sind statistische Durchschnittswerte, die eine erste Orientierung bieten. Sie ersetzen nicht die Beratung beim Hausarzt. Denn bei jeder Person gibt es in der Regel weitere individuelle Faktoren, die berücksichtigt werden müssen.

 

PROCAM-Schnelltest

Diabetes: Mit Bewegung gegen die Zucker-krankheit

 

Fast zehn Millionen Diabetiker leben in Deutschland, pro Jahr werden hierzulande 300.000 Patienten erstmals mit der Diagnose "Zuckerkrankheit" konfrontiert. Fortan müssen sie nicht nur ihre Ernährung anpassen, sondern meist früher oder später auch Insulin spritzen und ständig ihren Blutzuckerwert kontrollieren - eine enorme Belastung im Alltag.

 

Ideal: Vier Mal pro Woche 30 Minuten Sport

 

Als ideales Maß gelten vier Mal mindestens 30 Minuten Sport oder zumindest bewusste Bewegung pro Woche. Doch nicht jeder Sportart ist gleichermaßen geeignet: Gut ist alles, was die Ausdauer trainiert, zum Beispiel Laufen, Rad fahren oder Schwimmen. Aber es muss gar nicht unbedingt Sport sein: Jede Bewegung zählt. Wer sich zum Sport nicht aufraffen kann oder will, sollte sich einfach im Alltag bewusst mehr bewegen, zum Beispiel die Treppe nutzen, statt mit dem Aufzug zu fahren. Kleine Besorgungen lassen sich mit dem Fahrrad genauso gut erledigen wie mit dem Auto. Wer mit Bus oder Bahn fährt, kann eine Haltestelle vor dem Ziel aussteigen und die restliche Strecke laufen. Mit dem Auto parkt man einfach ein paar Straßen entfernt.

 

Diabetes: Mit Bewegung gegen Zucker  Visite - 20.09.2016 20:15 Uhr Autor/in: Nadine Becker

Schmerzen durch Kiefergelenk-Fehlstellung

 

Stehen Ober- und Unterkiefer nicht optimal aufeinander, können Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen, ja selbst ein Tinnitus die Folge sein.

Sport hilft gegen Krebs

 

Sport hilft gegen chronische Erschöpfung

Besonders gut erforscht ist diese Wirkung für Brust-, Darm- und Prostatakrebs. Aber auch bei Leukämie konnten positive Effekte nachgewiesen werden. Im Rahmen der Studien hat sich auch gezeigt, dass körperliche Aktivität typische Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Antriebslosigkeit durch Chemo-, Strahlen- oder antihormonelle Therapien reduzieren kann. Wissenschaftler des Krebsforschungszentrum Heidelberg konnten nachweisen, dass körperlich aktive Brustkrebspatientinnen wesentlich weniger an Fatigue, also der chronischen Erschöpfung bei Krebs, leiden.

 

Positiver Einfluss auf die Psyche

Sport verbessert nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit, sondern hat auch einen positiven Einfluss auf die Psyche. Das Selbstbewusstsein wird gestärkt und die Lebensqualität insgesamt gesteigert. Feste Trainingszeiten sorgen für eine Struktur im Alltag und lenken die Gedanken von der Krebserkrankung ab. Auch der Austausch mit Menschen, die das gleiche Schicksal teilen, kann sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken. Dabei ist es wichtig, den Trainingsplan individuell an die körperlichen Möglichkeiten der Betroffenen anzupassen. Denn gerade Brustkrebspatientinnen haben Angst, ihren Körper zu belasten und trotz der empfindlichen Operationsnarben zu trainieren.

 

Genaue Vorgänge im Körper noch unbekannt

Die biologischen Vorgänge, warum Sport diesen unmittelbaren Einfluss auf Krebserkrankungen hat, sind weitestgehend unbekannt. Das liegt vor allem daran, dass die Krebsentstehung ein komplexer Vorgang ist. Sicher ist, dass Sport den Stoffwechsel anregt und dabei hilft, ein gesundes Körpergewicht zu halten. Außerdem vermuten Wissenschaftler, dass Sport Reparaturmechanismen der Erbsubstanz verbessert, den Insulinspiegel senkt und die Menge entzündlicher Botenstoffe reduziert. Bei Frauen mit hormonabhängigen Tumoren wird messbar der Östrogenspiegel im Blut gesenkt. Besonders vorteilhaft ist dabei die Kombination aus Kraft-, Ausdauer und Koordinationstraining. Egal welche Sportart ausgeübt wird, wichtig ist vor allem auch, dass diese Freude bereitet. Denn auch die Psyche hat einen großen Einfluss auf das allgemeine Wohlbefinden und das Immunsystem. 

 

Wie Sport bei Krebs helfen kann Visite - 21.06.2016 20:15 Uhr Autor/in: Anna Schubert

Arthrose: Wie Ernährung und Bewegung helfen

 

Arthrose ist eine Volkskrankheit - weltweit ist sie die häufigste Gelenkerkrankung. Etwa zwei Drittel der über 65-Jährigen sind davon betroffen. Prinzipiell ist jedes Gelenk des Körpers gefährdet. Besonders häufig sind es jedoch die Knie- und Hüftgelenke. Die Arthrose entwickelt sich langsam über Jahre oder Jahrzehnte. Typische Symptome sind Anlaufschmerzen am Morgen sowie steife und "knirschende" Gelenke. Obwohl zunehmendes Alter als Risikofaktor für die Arthrose gilt, sind nicht nur alte Menschen von dem schmerzhaften Gelenkverschleiß betroffen.

Bei der Entstehung spielen zahlreiche andere Faktoren eine Rolle. Dazu zählen zum Beispiel Übergewicht, Fehlstellungen der Beine, Verletzungen oder Überbelastung. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Ursache der Beschwerden ist ein fortschreitender Knorpelverschleiß, der sich durch Medikamente bislang nicht aufhalten lässt.

 

Bewegungstraining statt Schonhaltung bei Arthrose

In der Behandlung von Arthrose steht gezieltes Bewegungstraining ganz oben auf der Liste der empfohlenen Therapien. Wer lange aufgrund einer Arthrose im Endstadium eine Schonhaltung eingenommen und sich wenig bewegt hat, kann seine Beschwerden mit Bewegung reduzieren und den Einbau eines künstlichen Kniegelenks hinauszögern. Denn ein Großteil der Schmerzen entsteht nicht im Gelenk, sondern im Weichteilgewebe um das Gelenk herum. Durch die lange Schonhaltung ist die Muskulatur verkürzt und verspannt. Die Folge sind Schmerzen.

Triggerpunkt-Akupressur und Dehnübungen können hier Abhilfe schaffen. In Kombination mit Bewegung im Wasser kann dann das Gelenk wieder beweglicher gemacht werden und schließlich ein gezielter Kraftaufbau beginnen. Auch eine konsequente Gewichtsreduktion hat einen entscheidenden Einfluss auf den Krankheitsverlauf. Warme Moorbäder wirken entzündungshemmend, fördern den Stoffwechsel und lösen verkrampfte Muskulatur.

 

Nahrungsergänzungsmittel teuer und ohne nachgewiesene Wirkung

Die Wirkung von Knorpelaufbauprodukten oder speziellen Nahrungsergänzungsmitteln ist dagegen umstritten und wissenschaftlich nicht belegt. Die Kosten für diese Produkte werden deshalb von den Krankenkassen nicht übernommen. Präparate wie Gelatine oder Glucosamine haben allenfalls einen Placebo-Effekt. Als Tabletten eingenommen, werden sie im Magen bereits zerlegt, sodass es fraglich ist, ob ihr Wirkstoff überhaupt im Gelenk ankommt. Ein Schaden ist nach Expertenmeinung durch ihre Einnahme jedoch nicht zu erwarten.

Eine ausgewogene, vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung dagegen ist wirksamer als die einzelnen Wirkstoffe einer Tablette. Omega-3-Fettsäuren in Fisch und pflanzlichen Ölen haben eine entzündungshemmende Wirkung und eignen sich daher gut für den Ernährungsplan bei Arthrose. Ungünstig sind dagegen Fleisch und Wurstwaren sowie tierische Fette. Sie führen dazu, dass sich im Körper die entzündungsfördernde Arachnidonsäure bildet. Eine fleischarme Mischkost mit viel Obst, Gemüse und pflanzlichen Ölen schmeckt nicht nur gut und versorgt den Knorpel mit allen notwendigen Nährstoffen, sondern führt nebenbei auch zu einer Normalisierung des Körpergewichts, sodass die Gelenke weniger belastet werden.

 

Visite - 06.06.2016 13:35 Uhr

Der kleine Durst der alten Leute

 

Senioren trinken oft zu wenig und trocknen dann lebensbedrohlich aus. Schuld daran ist ein Hirnareal, das im Alter weniger zuverlässig funktioniert.

In ihren Untersuchungen zum Trinkverhalten älterer Menschen machten Michael Farell und seine Kollegen vom Howard Florey Institute in Melbourne eine verblüffende Entdeckung: Sie stellten fest, dass bei Senioren, die eigentlich starken Durst verspüren mussten, eine bestimmte Hirnregion weniger aktiv war: der sogenannteanteriore cinguläre Cortex. Er sitzt hinter der Stirn in einem bestimmten Abschnitt des Frontallappens.

Für ihren Test hatten die Wissenschaftler zwei Vergleichgruppen rekrutiert: Die älteren Probanden waren zwischen 65 und 74 Jahre alt, die jüngeren zwischen 21 und 30 Jahren. Sie alle erhielten ein salzhaltiges Getränk, das großen Durst auslöste.

Er entsteht, wenn im Körper Wassermangel herrscht und die Konzentration bestimmter Salze im Blut zunimmt. Trinkt der Durstige daraufhin, wird das von bestimmten Sensoren im Mund und Magen registriert, die sogleich Entwarnung ans Hirn senden. Das Durstgefühl erlischt – und zwar, bevor das Wasser tatsächlich im Blut angekommen ist.

Mit dem Alter lässt jedoch nicht nur das Hör- und Sehvermögen nach, auch die Nervenzellen, die als Wassermelder fungieren, arbeiten weniger genau. Hinzu kommt, das auch die Steuerzentrale im Gehirn weniger zuverlässig ist.

Schnell gestillter Durst

Bilder aus dem Computertomografen offenbarten tatsächlich, dass der Durst der älteren Teilnehmer viel schneller gestillt war als der der Jüngeren: Bei ihnen war der anteriore cinguläre Cortex rasch wieder in Ruheposition, obwohl die Senioren im Anschluss an die salzige Brühe nur geringe Mengen normalen Wassers getrunken hatten.

„Das klärt, warum ältere Menschen so häufig dehydriert sind“, fasst StudienleiterMichael Farellzusammen. Ein solcher Zustand geht mit Kopfschmerzen, Lethargie und Halluzinationen einher und kann zum Tode führen. Im Hitzesommer 2003 starben in Europa 52 000 Menschen an Dehydrierung – die meisten von ihnen waren betagt.

 

Focus-online  cf/Howard Florey Institute

 

Prehabilitation: Fitter vor und nach der OP

 

Der Begriff Prehabilitation steht - analog zur Rehabilitation, dem Wiederaufbau nach einer Operation - für den Aufbau von Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer bereits vor dem Eingriff. Dieses neue Konzept soll mit speziellen Trainingsprogrammen für Muskulatur und Kreislauf Patienten helfen, gestärkt in eine Operation hineinzugehen und sich hinterher auch schneller wieder zu erholen. Das funktioniert selbst bei schwer kranken Menschen, sodass viele Ärzte gerade ihnen die Prehabilitation empfehlen.

 

Visite - 29.03.2016 20:15 Uhr

Blutspende gegen Bluthochdruck

Wer Blut spendet, hilft anderen Menschen und nach neuesten Erkenntnissen auch sich selbst. Denn der Aderlass senkt laut einer Studie den Bluthochdruck.

 

Aderlass gegen Bluthochdruck Visite - 16.02.2016 20:15 Uhr Autor/in: Volker Ide

Übungen für eine gesunde Schulter

Mit welchen Übungen kann man die Schulter entlasten beziehungsweise trainieren? Dr. Christian Sturm im Interview mit Moderatorin Vera Cordes.

 

Visite - 15.03.2016 20:15 Uhr

Arthrose!

Linderung durch Cumin, Koriander und Muskat
Bei einer Arthrose ist der schützende Knorpel aufgebraucht, die Gelenkschleimhaut gereizt, Knochen reibt auf Knochen - starke Schmerzen sind die Folge. Wird die Gelenkkapsel durch die anregenden Inhaltsstoffe der Gewürzmischung besser durchblutet, bildet sich mehr Gelenkschleimhaut und die schmerzhafte Reibung der Knochen aufeinander wird vermindert. Diese Verbesserung ist mitunter sogar bei einer Ultraschalluntersuchung zu erkennen. Die Patienten nehmen zwei- bis dreimal mal täglich drei Messerspitzen (Spitze eines Küchenmessers) der Gewürzmischung oder pro Gewürz eine Messerspitze mit Wasser oder Joghurt ein.

Risiken größer als Nutzen

 

Bei Arthrose im Kniegelenk war die Kniespiegelung bei Ärzten bislang sehr beliebt - sowohl zur Diagnose, als auch zur Therapie. Allein in Deutschland wird sie jedes Jahr über 400.000 Mal durchgeführt. Dies sei viel zu viel, sagen Kritiker, und obendrein könne sie häufig mehr Schaden als Nutzen anrichten.

 

Tatsächlich steht die Methode bei der Behandlung von Arthrose bereits seit mehreren Jahren im Verdacht, nicht die gewünschten Erfolge zu bringen und häufig sogar überflüssig oder schädlich zu sein. Eine neue Analyse gleich mehrerer Studien bestätigt jetzt: Die therapeutische Kniespiegelung ist bei Arthrose so gut wie wirkungslos. So sollen Schmerzen im Knie nach dem Eingriff oft nicht weniger werden, Besserungen hielten häufig nur ein paar Monate vor und die Beweglichkeit würde nicht gesteigert. Für die Patienten ergibt sich unterm Strich also keine Verbesserung der Lebensqualität. Schlimmer noch: In den meisten Fällen ist damit das Risiko des Eingriffs größer, als der eigentliche Nutzen.

Bei einer Arthroskopie wegen Arthrose werden Knorpel- und Gelenkflächen zunächst geglättet sowie das Kniegelenk mit einer Salzlösung gespült (Lavage). Doch neben dem erhöhten Infektionsrisiko durch die Spülung gehören in wenigen Fällen auch Thrombosen und Lungenembolien zu den Komplikationen.

 

Arthrose im Knie: Arthroskopie ist nutzlos/  Visite - 01.03.2016 20:15 Uhr Autor/in: Anette Willenbücher

Rollator - Gehhilfe richtig einsetzen

Früher verpönt, benutzen heute immer mehr Menschen einen Rollator. Er gibt Sicherheit beim Gehen und ist ein wichtiges Hilfsmittel, um aktiv am Leben teilnehmen zu können. Ein Rollator bietet die Möglichkeit, sich zwischendurch hinzusetzen. Und auf und an ihm lassen sich Gepäck und Einkaufstaschen transportieren.

 

Rollator - Gehhilfe richtig einsetzen/  Visite - 16.02.2016 20:15 Uhr Autor/in: Madlen Zeller

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Muskeltraining für mehr Gesundheit im Alter / Visite - 16.12.2014 20:15 Uhr Autor/in: Dr. Tilman Hassenstein lter
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